Von Shenzhen nach Hongkong

Blick von Kowloon auf Hongkong Island

Wer durch China reist, könnte auch auf die Idee kommen, einen Abstecher nach Hongkong zu machen. Das liegt nahe, da Hongkong als bedeutender Wirtschaftssektor und als interessanter Reiseort jährlich tausende Besucher anlockt.

 

Sehenswürdigkeiten (es wird separat berichtet) wie Happy Valley Racecourse, Victoria Harbour, Avenue of Stars (ähnlich: Hollywood Walk of Fame), The Peak und eine der spektakulärsten Skylines der Welt sind Gründe dafür, um Hongkong einen Besuch abzustatten. Aber auch die Tatsache, dass es in Hongkong keine Mehrwertsteuer (außer auf Alkohol und Tabak) gibt, lässt die Herzen von Shoppinginteressenten höher schlagen.

Blick vom Victoria PeakBlick vom Victoria Peak

Wenn man schon in China ist, ist es am günstigsten, wenn man einen „Inlandsflug“ nach Shenzhen bucht. Denn, wenn ein Flug von beispielsweise Peking direkt nach Hongkong geplant ist, wird hier der dreifache Preis fällig. Das liegt daran, dass ein Flug in die Sonderverwaltungszone Hongkong als „Ausland“ gilt.

Shenzhen liegt direkt an der Grenze zu Hongkong. Daher ist es kein Problem, vom Shenzhen International Airport (SZX) zu Kowloon City (Downtown) zu kommen. Der einfachste Weg ist die Fahrt mit dem Bus. Regelmäßig fahren diese bis zur „Grenze“ und von dort fährt ein Kooperationsunternehmen weiter in die Innenstadt. Als ich im November 2013 den Bus vor Ort gebucht habe, habe ich glücklicherweise die letzte Fahrt erwischt. Dieser fuhr gegen 21.15 Uhr los.

Wichtig ist außerdem zu wissen, dass ein chinesisches Visum beim „Grenzübertritt“ seine Gültigkeit verliert. Als deutscher Reisender kann man jedoch von Hongkong über Peking, Shanghai, Guangzhou und Chengdu sowie Chongqing, Dalian, Shenyang, Kunming, Guilin und Xi'an zurückfliegen und auch zwischenlanden, da deutsche Transitreisende bis zu 72 Stunden einen visumsfreien Aufenthalt genießen können.

Tags: Asien,, Hongkong,, Grenze,

Neueste Reisemeldungen

  • Nicht ganz sauber

    Wanderer tragen ihren Plastikmüll vom Berg ins Tal - aber Bananenschalen, Essensreste und Taschentücher werfen sie in die Landschaft. Wahre Schmutzfinken der Berge sind trotzdem andere.

  • 77 Gäste pro Krähennest

    Der Kurort Bad Krozingen klagt über finanzielle Einbußen: Angeblich blieben die Touristen fern, weil die schwarzen Vögel massenhaft auftreten. Nun ist es aber stets eine Frage der Perspektive, was man als Plage und was als Segen bezeichnet.

  • Am Grab des Sauriers

    Wie begeistert man Kinder für die Schätze der Natur? Indem man Edelsteine mit ihnen sucht zum Beispiel. An der Steinplatte gibt es dafür einen Freizeitpark, im Ötztal kundige Experten. Beides hat jeweils seinen Reiz.